Marco Palmer Photography
Euer Hochzeitsfotograf in Mainz und Wiesbaden

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Wie findet ihr den richtigen Hochzeitsfotografen?

Den richtigen Hochzeitsfotografen finden
 

Eine Anfrage beim Hochzeitsfotografen stellt für viele Paare eine erste Herausforderung dar. Nicht selten hatte man noch nie Kontakt zu einem und wenn dann wiederum nicht für eine Hochzeit. Was ihr bei der Suche immer im Hinterkopf behalten solltet: Diesen Tag kann man nicht wiederholen! Einen guten und passenden Fotografen zu finden, sollte demnach absolute Priorität bei eurer Planung haben. 

Worauf solltet ihr nun also achten, um EUREN Hochzeitsfotografen zu finden?

1. Der Stil

Bevor ihr einen Fotografen anfragt, solltet ihr euch erst einmal Gedanken über den Stil eurer Hochzeitsbilder machen. Hochzeitsfotograf ist nicht gleich Hochzeitsfotograf.

Mögt ihr es eher verspielt, romantisch, urban, bohemian? Die Stimmung eher hell oder dunkel? Auch was die Location angeht, gibt es viele Möglichkeiten. Habt ihr vielleicht einen gemeinsamen Lieblingsort oder einen Ort, der eine besondere Bedeutung für euch hat? Soll es draußen in der Natur, bei der Hochzeitslocation oder vielleicht sogar an einem ausgefallenen Ort sein? Den Ideen sind hier keine Grenzen gesetzt und das Verrückteste was ich hatte, waren Hochzeitsfotos auf einer Sperrmüllhalde.

Gute Inspirationen dazu könnt ihr euch in Pinterest holen. Am besten ihr legt dazu eine Pinnwand an. So könnt ihr diese dem Fotografen bei der Anfrage zeigen und er kann sich ein ungefähres Bild eurer Vorstellungen machen.  

2. Empfehlungen

Wenn ihr euren Stil der Fotos gefunden habt, ist es an der Zeit den passenden Fotografen zu finden. Wo aber findet man gute? Im Telefonbuch? Sicher nicht!

Empfehlungen von Freunden oder Verwandten, die in den letzten Jahren geheiratet haben, sind dafür einfach am besten. Jedoch möchte ich davor warnen, einen Fotografen nicht ohne weitere „Check-Ups“ zu buchen. Am besten ist es natürlich, wenn ihr selbst Gäste auf einer Hochzeit ward, den Fotografen in Action erlebt habt, ihn/sie sympathisch fandet und ihr hinterher auch die Ergebnisse gesehen und diese euch gefallen haben. 

Fragt außerdem nach, wie viel eure Freunde/Verwandten für den Fotografen bezahlt haben, so habt ihr schon eine ungefähre Orientierung, was euch das Ganze kosten wird.

3. Portfolio

Egal, ob ihr den Fotografen über eine Empfehlung oder anders gefunden habt, werft unbedingt einen genaueren Blick auf das Portfolio!
Hat er/sie schon einige Erfahrung oder gerade erst mit der Hochzeitsfotografie begonnen? Nur weil er/sie vielleicht gute Babybauch- oder Familienbilder gemacht hat, bedeutet es nicht auch automatisch, dass er/sie ein guter Hochzeitsfotograf ist. Nur weil man gerne und gut kocht, heisst das nicht automatisch, dass man ein Steak perfekt braten kann. ;-)

Recherchiert dafür auf der Website des Fotografen. Sind mehrere Hochzeiten hinterlegt? Deckt der Fotograf all das ab, was ihr haben möchtet? Gefällt euch der Stil? Der Stil sollte über alle präsentierten Hochzeiten identisch sein.
Nur so wisst ihr, was ihr erwarten könnt und am Ende bekommt.

4. Anfrage

Solltet ihr nach der Vorselektion eure Top 3 Fotografen herausgefiltert haben, ist es Zeit für die Anfrage. Lasst euch dafür nicht allzu viel Zeit und grundsätzlich sollte die Anfrage beim Fotografen auf eurer To Do-Liste ganz weit oben stehen. Gute Fotografen sind häufig ein Jahr im Voraus gebucht.

Für ein vernünftiges Angebot sind folgende Punkte für den Fotografen wichtig:

  • Wer? —> Schreibt 1-2 Sätze über euch, wie lange kennt ihr euch, was habt ihr vor, … ? “Hallo wir sind Sandra und Marco aus Wiesbaden und seit x Jahren zusammen und planen im November in Mainz zu heiraten.”

  • Was? —> Hochzeit

  • Wann? —> Euer Datum oder Wunschdatum, falls der Termin noch nicht feststeht

  • Wo? —> Ein Ort in Deutschland oder vielleicht sogar im Ausland? 

  • In welchem Umfang? —> Standesamt (vielleicht sogar an einem anderen Tag), Hochzeitstag nur Trauung mit Pärchenbildern oder wünscht ihr eine Hochzeitsreportage, sprich Begleitung des ganzen Tages?

  • Grober Tagesablauf —> Geplante Anfangs- und Endzeit, für eine Kalkulation des Aufwands solltet ihr einen groben Ablauf mitteilen

  • Vorstellungen —> Jetzt kommt eure Stil-Recherche ins Spiel. Jeder Fotograf freut sich, wenn er eure Vorstellungen sieht und sich so ein Bild machen kann. 

5. Vorbesprechung

Wenn ihr die Angebote vorliegen habt, ist es Zeit zu vergleichen. Fällt so vielleicht direkt schon jemand raus? Für eine finale Entscheidung macht es durchaus auch Sinn, mit dem Fotografen zu telefonieren (Video-Call). So merkt man schnell, ob man auf einer Wellenlänge liegt.  

Mir selbst ist es sehr wichtig ein eher freundschaftliches und enges Verhältnis zu meinem Hochzeitspaar zu haben und ich nehme keine Buchungen ohne ein Kennenlernen an. Immerhin begleite ich das Brautpaar beim wichtigsten Tag in ihrem Leben und bin an diesem, wie kein anderer, rund um die Uhr im Radius von wenigen Metern um sie herum – da ist gegenseitiges Vertrauen und Sympathie die beste Basis.

6. Buchung

Ihr habt euch entschieden! Super, dann steht einer Buchung ja nichts mehr im Wege. 

Da sich der Fotograf euren Tag fest im Kalender blockt und somit keine weiteren Aufträge annimmt, ist es nicht unüblich wenn er euch um eine Anzahlung von bis zu 50% der kalkulierten Summe bittet.